Evangelisch-lutherische

Kirchengemeinde Bad Nenndorf

Musikunterricht in der Berlinschule mal anders!

Am 20. und 21. November hatten die dritten und vierten Klassen der Berlin-Grundschule in Bad Nenndorf einen besonderen Musikunterricht. An diesem Tag war Jörg Nickel vom Posaunenchor Bad Nenndorf in der Schule und gestaltete für jede Klasse eine Stunde den Unterricht. Er war aber nicht alleine gekommen. Er brachte Blechblasinstrumente des Chores wie Trompete, Posaune und Tuba und viele andere Exponate zum Anschauen und Anfassen mit. Dabei erklärte er den Schülern, wie den Instrumenten Töne entlockt werden können oder wie lang zum Beispiel eine Tuba ist, wäre sie nicht „aufgewickelt“. Es gab natürlich Klangbeispiele auf jedem mitgebrachten Instrument. Beeindruckt waren die Schüler, wie tief doch eine Tuba gespielt werden kann. Nach einigen kurzen Vorübungen durfte dann jede Schülerin und jeder Schüler selbst versuchen, auf der Posaune zu spielen. Viele von ihnen erwiesen sich als echte Naturtalente und entlockten dem Instrument schon tolle Töne. Zum Abschluss spielte Nickel noch auf dem Euphonium das Stück „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Film „Das Dschungelbuch“, bei dem viele Kinder spontan mitgesungen haben.

Mit dieser Aktion in der Schule wirbt der Posaunenchor für eine eigene Nachwuchsausbildung, die er im Januar 2018 im „Haus der Begegnung“ der evangelischen Kirchengemeinde beginnen wird. Interessierte Kinder, Jugendliche, Konfirmanden und auch Erwachsene sind dazu zu einem Informationsabend am Donnerstag, den 14.12.2017 um 17:00 Uhr im Gemeindehaus eingeladen.

 

2018 - Neuer Anfängerkurs für Blechbläser

... und es geht weiter!

 

 

 

 

Posaunenchor mit „Zukunftsmusik“

Der Ton macht die Musik! Das ist bekannt. Aber wie entlocke ich ihn meiner Trompete, der Posaune oder dem Euphonium? Dies war die erste Frage, vor die sich die Teilnehmer des Anfängerkurses unseres Posaunenchores gestellt sahen. Natürlich, das weiß man, muss in das Instrument hineingeblasen werden, es ist ja schließlich ein Blasinstrument. Aber dass es mit Hineinpusten nicht getan ist, wurde allen sehr schnell klar. Atemluft, die die Lippen vibrieren lässt – das ist die Vorbedingung für einen Ton. Und so standen am ersten Einführungswochenende die verschiedensten Mund-, Lippen- und Atemübungen auf dem Programm: Eine Feder durch Pusten möglichst lange in der Luft behalten, ein Blatt Papier mit Atemluft in Bewegung bringen, eine von drei Kerzen gezielt ausblasen, Lippenübungen mit und ohne Mundstück, mit Strohhalm und Gartenschlauch und schließlich auch mit einem Instrument. Alle hatten viel Spaß miteinander und die Mühe wurde auch belohnt, denn am Ende der Zeit gelang es allen, ihrem Instrument einen oder auch verschiedene Töne sicher zu entlocken.

Inzwischen - seit Januar 2016 - trifft sich eine Gruppe von 12 Teilnehmern regelmäßig jeden Donnerstag um 17.30 Uhr im Haus der Begegnung, übt fleißig Töne und hat auch bereits die ersten Schritte in den Bereich der Musiktheorie unternommen. Voller Erwartung schauen jetzt alle auf den kommenden Dezember, denn dann soll es den ersten öffentlichen Auftritt geben. Bis dahin aber heißt es: Vor den Erfolg ist der Schweiß gesetzt!